48-Std-Übung der DLRG-Jugend Gerbrunn
Das Jugend-Einsatz-Team der DLRG-Jugend Gerbrunn nahm an einer großangelegten Übung des THWs in Weilheim (Oberbayern) teil. Mit zwei Fahrzeugen aus Gerbrunn machten wir uns schon Freitagmittag mit zwölf Teilnehmern auf den Weg, um pünktlich zu Übungsbeginn an der THW-Wache einzutreffen. Schon kurz nach unserer Ankunft ertönten die ersten Einsatzmelder und der Dienst begann. Es galt unterschiedlichste Einsatzszenarien zu bewältigen: So musste die erste Gruppe gleich zu Beginn als sogenannter „Helfer vor Ort“ eine Person behandeln, die von einem Unimog überrollt worden war, während die anderen beiden Gruppen als Besatzung eines Rettungs- und eines Krankenwagens die Verletzten bei zwei Großbränden behandeln sollten. Im Verlauf des späten Abends und des Samstags wurden die Besatzungen mit ihren Fahrzeugen zu einem Hauseinsturz, einem verunglückten Zug, einer Massenkarambolage mit vier Autos, mehreren Bränden und verschütteten oder vermissten Personen alarmiert. Zum Glück war allerdings nie wirklich eine Person in Gefahr und so konnten wir die Einsätze prima nutzen, um die Abläufe im Rettungsdienst und Katastrophenschutz genauer kennenzulernen. Da diese Übung unter Leitung des THWs Weilheim nur für 24 Stunden ausgelegt war, nutzten wir den Sonntag noch für einen Besuch bei der ortsansässigen Bergwacht. Dort durften wir eine bewusstlose Person, welche in einem Klettergurt in der Felswand hing, erst retten und behandeln und im weiteren Verlauf auch noch abseilen. Im Anschluss daran konnten wir uns das Bergwachtfahrzeug mit dem speziell benötigten Material genauer ansehen. Nach einer kurzen Stärkung ging es für uns wieder zurück Richtung Würzburg.
Wir bedanken uns herzlichst bei dem THW Weilheim für die Einladung zu der 24-Std-Übung, bei dem BRK Weilheim-Schongau und den Maltesern Ulm, die uns einen Krankenwagen und einen Rettungswagen für die Übung zur Verfügung gestellt haben, sowie bei der Bergwacht Weilheim für die Möglichkeit mit ihnen gemeinsam zu üben. Ein großer Dank geht ebenfalls noch an die RAN Tankstelle Heidingsfeld, die die anfallenden Spritkosten übernommen hat.