Vier Teams bestehen Flächenprüfung der DLRG Bayern
Am letzten Oktoberwochenende fand im Waldgebiet bei Gramschatz eine Flächenprüfung für Rettungshundeteams der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bayern statt. Auf einer rund 50.000 Quadratmeter großen Fläche stellten sich mehrere Teams den hohen Anforderungen – mit großem Erfolg.
Aus der veranstaltenden Gerbrunner Staffel traten Chris mit Hund Nelson sowie Andrea mit Hündin Amitola zur Prüfung an. Beide Teams überzeugten mit einer sehr guten Leistung und dürfen sich nun offiziell als einsatzfähige Flächensuchhunde-Teams bezeichnen.
Die Prüfung war fair und praxisnah gestaltet. Das weitläufige, teils unübersichtliche Gelände im Wald bei Gramschatz bot realistische Bedingungen, wie sie auch im Ernstfall bei einer Vermisstensuche herrschen können.
Die Flächenprüfung der DLRG überprüft umfassend die Einsatzfähigkeit eines Rettungshundeteams. Neben einem theoretischen Teil – etwa zur Einsatztaktik, Orientierung und Kommunikation – steht vor allem der praktische Einsatz im Mittelpunkt. Hier müssen die Hunde innerhalb eines begrenzten Zeitraums bis zu drei vermisste Personen im Gelände auffinden und sicher anzeigen. Zusätzlich war in
diesem Durchgang auch die medizinische Erstversorgung Teil der Aufgabenstellung: Alle Hundeführerinnen und Hundeführer mussten drei aufgefundene Personen als Ersthelfer fachgerecht versorgen – eine wichtige Fähigkeit für den realen Einsatz.
Nur nach bestandener Prüfung dürfen Hund-Mensch-Teams offiziell zu Einsätzen alarmiert werden. Die Überprüfung der Einsatzfähigkeit erfolgt regelmäßig – in der Regel alle zwei Jahre – um die hohe Qualität der Rettungshundearbeit langfristig sicherzustellen.
Die Rettungshundestaffel der DLRG Gerbrunn zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ablauf und den Ergebnissen der Prüfung. „Wir sind stolz auf die gezeigten Leistungen und freuen uns, dass alle angetretenen Teams nun bestätigte Einsatzteams sind“, so ein Sprecher der Staffel.